Ihre Leuphana – Lüneburger!

Posted: November 4, 2010 in meineburg

(über die ganzseitige Anzeige der „Unterstützer der Leuphana und der damit nachhaltigen Entwicklung der Region,in: LZ vom 09.11.2010)

Schweigen.
Überlegen.
Noch mal lesen und angucken, weg legen, vergessen.
Daran denken mich selbst daran zu erinnern die Anzeige aufzuheben.
Im Ofen verbrannt – hat nicht geklappt.

Abonnementenbetreuung der Landeszeitung kontaktiert und ein Herr Reschke
von denen reagiert. Er schickt mir ein neues Exemplar der Anzeige in digital.

Ich freue mich.
Aber schon wieder dasselbe, überlegen, schweigen.

Verdammt, ich kriege es nicht hin!
Kein Zweck, nichts zu machen fürs Erste.
Irgendwie geht’s mir mit dieser Anzeige schlecht.
Tut mir Leid.
Einzig – wie geht’s Euch damit, Lüneburger? – kann mir vielleicht helfen.
Probiert es doch einfach mal.
Wo?
Na, Hier!

Leuphana Anzeige in der LZ

Leuphana Anzeige in der LZ

Gut, dass es Leute gibt, die voran gehen.
Seit September sammelt auf Initiative von Dannie Quilitzsch und Katrin Schäfer der Blog GoodEvents.info als Anlaufstelle für Veranstalter, Künstler, Manager, Musikindustrie und Festivalorganisationen Wissen und Hinweise rund zum Thema nachhaltiges Veranstaltungswesen.

Programmheft Salon HansenIn der Kategorie Good Sample Location findet der Lüneburger Musikklub Salon Hansen Erwähung.
Wie passend, dass genau zum Oktober die Umstellung des monatlichen Programmheftes des Salon Hansen auf Recylingpapier gelingen konnte. Dies ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Ausrichtung des Veranstaltungsortes und hofft auf weitere Nachahmer in der Branche.

Irgendwann

Posted: August 31, 2010 in meineburg

Die Irgendwann-Zeitung von Lüneburg:

irgendwann ist mal Schluss
irgendwann kommt mal der magische Bus
irgendwann flippt auch mal Flipper aus
irgendwann geht sogar mal Harald Juhnke nach Haus
irgendwann wohn ich mal nicht mehr da sondern hier
irgendwann kommt mal der Kellner mit dem nichtbestellten Bier
irgendwann sind auch mal die Lottozahlen ohne gewähr
irgendwann hat mal die Apotheke Notdienst
irgendwann mal ist der schönste Tag meines Lebens vermiest
irgendwann mal liege ich im stehen
irgendwann will ich mal hier bleiben und fortgehen
irgendwann werde mal ich geboren
irgendwann mal ist auch Essig vergoren
irgendwann mal ist Zuspät kommen pünktlich da
irgendwann mal sind meine fragen die Lösung alles klar!

Blühende Landschaften

Posted: August 25, 2010 in meineburg

….in meiner LZ vom – Moment – 14./15. August 2010.
Alles sprießt und wächst und boomt und ob dieser Gutnachrichten-Flutkatastrophe verzeihe ich Ihr heute einfach mal!
Also der LZ, weil sie mir die Zeitung vom 7./8. August nicht zugestellt hat.
Ich glaube, dass Ihr ja auch nur Menschen seid und als Mensch bleibt ja auch mal was auf der Strecke.
Aber, liebe Sprösslinge, bitte niemals die Väter vor der Garage vergessen. So ganz ohne väterlichen Beistand durch den Lüneburger Landkreis zu fahren ist mit Siebzehn noch nicht
drin. Merke: Trendy bist du erst wenn der Papa überallhin mit darf – und spätestens an der Tankstelle weißt du’s.
Und? Wisst ihr eigentlich was sonst in Lüneburg gerade voll expandiert?
Nein, nicht eure Universität, die so heißt wie ein Medikament das keiner freiwillig in den Mund nehmen möchte – viel zu künstlich.
Gemüse!
Ja, Gemüse, Grünzeugs, Gärtnersfreuden. Das sind die wahren Giganten eurer Heimat!
Einfach nur gewässert, gehegt und gepflegt – noch ein bisschen zwei Jahre alten Kompost drauf, dann einfach gewartet ab und an gebetet und schon macht’s Zack!
Fertig ist das Gigantomatengemüse mit Geschmack!
Glückwunsch!
Irgendwo stand es – als kleine Randnotiz – aber bei unregelmäßig zugestellten Samstagszeitungen, ist das schon nicht ganz einfach mit der Vergangenheitsbewältigung.

Es war der 14. August 1985 und die Hochschule Lüneburg plant für die Zukunft.
Der Magisterstudiengang „Kulturwissenschaften“ soll ab nächstes Jahr über acht Semester Wissbegierige die Fremdenverkehrswirtschaft lehren. Cool, dass man damals mit so wenig
Worten ausgekommen ist – und das Gemüse trotzdem genauso Groß gewesen ist – glaube ich.

Und nun, ein Vierteljahrhundert später lockt Sie immer noch Menschen nach Lüneburg.
Nein, nicht KuWi – also gut natürlich auch der Studiengang
aber ich meine natürlich die Lüneburger Heide.
Sie Blüht – für Oma und Opa – für Schäfer Uwe und Dixi und Ronja und seine Schnuckis – für die neue Heidekönigin natürlich – und – ganz wichtig – für abertausende Besucher, die sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollen und danach in eure Bäckerstraße einkaufen gehen, natürlich.

„Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen Sie sich in zehn Jahren zurücksehen werden.“

Natürliche Fremdenverkehrswirtschaft und Blühende Landschaften steht alles in der LZ.

warten auf die LZ………………

Posted: August 11, 2010 in meineburg

was ist, wenn ich die samstagsausgabe genau ne woche später, also genau am dem tag bekomme, wo es bereits die ausgabe der darauffolgenden woche zu kaufen gibt?

Nachrichtensperre? Regionale Zensur? Service-Wüste BRD? posttraumatisches Post Privatisierungsphänomen? absurde abonnementen anarsche?
moderne Welt?

Kommt ihr noch klar?
mit freundlicher Geste
Ihr
Dienstag, 10.08.2010

Seite 4 gibt Rätsel auf

Posted: August 8, 2010 in meineburg

Ach, diese schöne, rätselhafte, moderne Welt oder?
Wirft immer wieder moderne und schöne rätselhafte Fragen auf, Toll.

Normalerweise ist ja nichts so alt wie die Nachrichten bzw. die Zeitung von gestern – aber ich sag mir einfach: Hey, es ist ja – moderne Welt!
Kannst doch froh sein das dein LZ-Samstags-Abonnement
am Montag leibhaftig im Berliner-Briefkasten liegt. Also beschwer Dich mal nicht, und davon mal abgesehen: Am Montag in Berlin schön in der Samstagsausgabe, Nachrichten aus Lüneburg zu lesen – einer Stadt in der Du gar nicht wohnst – das ist doch mal ein Beispiel für so was von modern – das es so was eigentlich (noch) gar nicht geben dürfte, und natürlich eins für „Ich-mach-was-mit-medien-so-internet-online-blog-space-netzwerk-link-feed und poste das dann alles wieder zurück zu den sites, den newsgroups, die mir den input geschickt haben.
Hä?
Na, moderne Welt.
Hier sind wir gelandet!
Ja oder eben hängen geblieben, fest gelesen, innegehalten – nenn es wie du willst – und zwar im Lokalteil auf Seite 4 – ein schönes Beispiel für unsere rätselhafte moderne Welt.
Warum?
Keine sonderlich scharfsinnige – geschweige denn in irgendeiner weise moderne Frage, ich gebe es zu.
Ist ja fast schon bescheuert immer nach dem „Warum“ zu fragen.
Aber, liebe Leute, ich sag’s euch weshalb derartige Fragen in unser modernen Welt ganz schön knifflig sein können.

Warum ist ein mehr als 80 Jahre altes Foto, worauf 33 Männer mit Bart und Hut zu sehen sind und man sich fragt, um welche Gruppe es sich denn da nun handelt – rätselhafter – als die Tatsache dass solche „Gruppenfotos“ – in unserer modernen Welt – kaum mehr gemacht werden können?

Jetzt fragst Du Dich vielleicht auch Warum, na und ich sag’s Dir:

Weil sich niemand mehr zur gleichen Zeit, am gleichen Ort mit (fast) gleichen Hüten für ein einziges Foto treffen würde.
Ja, wozu auch?
Fotos, noch so richtig entwickelt, die braucht doch keiner mehr.
Vielleicht habt ihr Recht, doch mal anders gefragt:
Welches Foto aus den letzten sechs Monaten zeig Dich mit – sagen wir mal – 15 anderen Menschen, die darüber hinaus auch noch alle etwas Gemeinsam haben?
Gleiche Interessen – wie bei der „Ortsgruppe Lüneburg“ oder damit es nicht zu schwierig wird – lass ich auch gleiche Hüte gelten.
Da hat man ja auch was Gemeinsam. Zumindest haben alle was auf dem Kopf.

Beides zusammen, also gemeinsames Interesse und Hut, so was taugt heutzutage doch schon als Semniararbeit – oder?

Die Wochenzeitung DIE ZEIT berichtet in ihrer jüngsten Ausgabe im Wirtschaftsteil über die jüngsten Aktivitäten von Holm Keller, dem Vicechef der Leuphana Universität.
Mit sechs Millionen Euro aus dem Innovationsinkubatortopf soll ab Oktober die Bürger-TV-Plattform Kenup aufgebaut werden: Videojournalismus made by Schülern, Kirchen und Sportvereinen.

Ziel ist es um den Sender herum neue, kreativwirtschaftliche Jobs in Lüneburg entstehen zu lassen.
An prominenten Namen mangelt es dem Kellerschen Projekt erneut nicht: Michael Ballhaus, Deutsche Welle und der Lokalsender Hamburg 1 sind wohl mit im Boot.

egge als Stadtschreiberling

Posted: Juli 22, 2010 in meineburg

Unser Berlin Korrespondent egge (Teil des Duo’s eggeschegge) wird in der Kategorie „meineburg“ Ansichten auf Lüneburg verfassen.
Behilflich wird ihm dabei ein Samstagsabo der Landeszeitung sein.
Man darf gespannt sein, auf dem egge seine Stadtgeschichten.

Electro Swing Beats

Posted: Juli 22, 2010 in Rock die Wurst

KONZERTTIP:
Dirty HonkersDie Live-Kombo Dirty Honkers ist eine internationale Gruppe, deren Lebensmittelpunkt in Berlin liegt. Der Hip Hop Produzent Gad Hinkis (Israel) und die zwei Saxophonisten Andrea Roberts (Kanada) sowie Florent Mannant (Frankreich) verbinden Electro Beats mit live Swing, Rap, sexy Vocals und fetten Big Band Arrangements und brauen daraus einen explosiven, authentischen Sound.
Sie spielten bereits auf legendären Bühnen, wie z.B. dem Fusion Festival und im Berliner Kultschuppen Bar 25 und kommen nun nach Lüneburg in den Musikklub Salon Hansen.

Einen Eindruck von der Virtuosität des Trios kann man auf Youtube gewinnen:
http://www.youtube.com/watch?v=uok_5BNmTbo&feature=player_embedded

Datum: Samstag, 31. Juli 2010
Beginn: 23 Uhr
Ort: Salon Hansen / Vierorten Lüneburg / Salzstr. 1 / 21335 Lüneburg
Eintritt: Abendkasse EUR 5,-

Quo Vadis Stadtfest?

Posted: Juli 22, 2010 in hier stints

Das war nun also das 39. Lüneburger Stadtfest. Bei den schwindenden Besucherzahlen sollte man es vielleicht langsam eher Straßenfest umbenennen. Denn neben der Einsparung von Rothestr., der Live-Bühne am südlichen Sande und fehlenden Aktionen in der Schröderstraße verkommt das Fest immer mehr zur Konsummeile der Schausteller, das sein Zentrum in der Großen Bäckerstraße hat.

Es ist wenig verwunderlich, dass die Ausrichter des Festes keine offiziellen Besucherzahlen veröffentlichen. Die Schmach, dass man innerhalb weniger Jahre einen Einbruch von ca. 70% hinnehmen muss ist hart und der Öffentlichkeit nur ungern zu vermitteln.

Vielleicht sollte man sich nun mal für das kommende Jahr Zeit für intensive Reflektionsphase gönnen, bevor nach den Internationalen Hansetagen 2012 im Jahr 2013 das 40. Stadfest in Lüneburg gefeiert wird.

In diesen zwei bis drei Jahren könnte man mit Hilfe von Bürgerumfragen und der Einrichtung von Arbeitskreisen (wie im letzten Jahr zum Stadtmarketing Konzept 2020 verschiedene Akteure der Stadt in einen transparenten und kreativen Prozess einbinden. Dabei könnten die bereits erarbeiteten Ziele für das Stadtmarketing Konzept 2020 mit einfließen und ein einheitlicher Auftritt für die Zukunft geschaffen werden.

Stattdessen rufen Lüneburgs Schausteller nach einem abgespeckten Version des Festes. Wie weit will man denn noch sinken? Die Einnahmen werden doch in diesem Jahr kaum die Kosten decken.

Andere Städte in vergleichbarer Größe (wie z.B. Oldenburg) machen es vor, wie man erfolgreich ein Stadtfest für der Bürger der Stadt, Bands (über 20 Live-Bühnen) und Touristen auf die Beine stellt.

Lüneburg kann es definitiv insgesamt besser, als bisher.